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„Blumen auf dem Wege - verstümmelt mit der Säge" singen DIE EITELKEIT aus Hamburg. Sänger und Songschreiber Oscar - früher Oscar und die Eitelkeit – jetzt eine Band!
Mit dabei sind alte Freunde aus dem La Pochette Surprise-Kosmos: Martin (Swutscher) an den Drums, Christian (Dunya) am Bass, Obi am Synthie und Julian an der Leadgitarre.
Die Metapher der Verstümmelung ist literarisches und musikalisches Programm. Collagetechnik spiegelt abgehackte Wirklichkeitserfahrung. Erst poetische Frühromantik, dann entmenschlichter Expressionismus. Zwischen "Blumen und Sonnenschein" und "IchloseNervensindvollFurchtundWeinen" - Country und Folk aufgelöst im Dröhnen monotoner Krautriffs, Abdriften in spacigen Synths und Feedbacknoise. Dazu: schwungvoller Schmiersuff und psychedelischer Bossa Nova. Feind der poetischen Weltsicht ist und war die Entfremdete Arbeit: Die Unbesiegbarkeit des Kapitalismus verstümmelt das Subjekt. Erzeugt wird zerhackte Country-Traurigkeit: NoCountry!
Musikalisch angelehnt an Silver Jews, Ausflüge in den Dreampop - manchmal klingen sie nach Element of Crime.
Abseits. Absonderlich. Abwegig. Dies sind häufig auftretende Zustände in einer Welt, die sich stetig weiterentwickelt und in welcher der Fortschritt mit rasender Geschwindigkeit voranschreitet. Die Beständigkeit ist eine unbekannte Variabel geworden, die dazu führt, dass unzählige Menschen auf der Strecke bleiben. Joe Astray ist ein Künstler, der dieses vielschichtige Dilemma erfolgreich annimmt und durch aufrichtige und authentische Indie-Musik reflektiert. Der Singer-Songwriter ist ein musikalischer Nomade, dessen Musik ein wahres Kaleidoskop darstellt, welche unverfroren durch die Annalen der Musikgeschichte reist und Dutzende ihrer Elemente inkorporiert. Schwere, gesellschaftskritische Texte vermengen sich mit volatilen, unberechenbaren Kompositionen zu einem verdammt spannenden Gemisch, das eine unmissverständliche eigene Handschrift aufweist. Alltagssituationen und die dazugehörigen Gedanken werden von Joe Astray verarbeitet und insbesondere der Musikzirkus und dessen absurde Ernsthaftigkeit werden mit bissigem, dennoch charmantem Humor auseinandergenommen. Besonders interessant ist dabei der enigmatische Akzent beim Gesang von Joe Astray, der niemals konkret geografisch zugeordnet werden kann. Der ehemalige Sänger der Hamburger Band fluppe hat sich in echter DIY-Manier alles autodidaktisch beigebracht und durch das regelmäßige Touren die Essenz des Musizierens angeeignet. Einflüsse reichen von The Eels, Leonard Cohen, bis hin zum sardonischen, sozialkritischen Humor eines Billy Bragg, es existiert jedoch eindeutig eine klare Punk Rock-DNA in Joe Astray´s Schaffen. Der Name ist Programm, denn Joe Astray ist alle und niemand zugleich, der Lieder für Landlose und Enteignete schreibt, ein wandelndes Mysterium, was in keine Schublade gesteckt werden kann und der trotz aller Dunkelheit noch immer eine Kerze der Hoffnung ausgestreckt in die Höhe hält.
Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr | VVK 16,75€ | AK 20€
https://dieeitelkeit.bandcamp.com/album/alles-ist-arbeit
https://joeastray.com/
ab 13,60 €
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Zieladresse: Große Elbstraße 276, 22767 Hamburg